Deutsch-Französische Kommission
Was macht die deutsch-französische Kommission?
Das Ziel der Kommission ist es die deutsch-französische Freundschaft zwischen der DPSG und der SGDF (Souts et Guides de France) zu stärken und zu fördern. Dies wollen wir vor allem durch folgende Angebote verwirklichen:
- Vermittlung von Kontakten und Unterstützung bei der Organisation sowie Durchführung von deutsch-französischen Austauschen bzw. Begegnungslagern
- Jährliche Ausbildungs- und Vorbereitungskurse für Leitende zum eigenständigen Planen von deutsch-französischen Begegnungen (siehe Brifa)
- Internationales Dorf beim jährlichen PiW: Hier laden wir euch mit dem Internationalen Arbeitskreis ein, deutsch-französische Pfadfinder*innen Freundschaft zu erleben.
Kontakt: frankreich
dpsg.de (frankreich[at]dpsg[dot]de)
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Unsere Aktionen
Geschichte der deutsch-französischen Kommission
1947 – Begründung der Zusammenarbeit, „um durch den Austausch und die Begegnung junger Menschen beider Nationen Frieden und Aussöhnung zu schaffen und zu gewährleisten“.
1947 – Die Scouts de France (SdF) ermöglichen deutschen Pfadfinder*innen die Teilnahme am Friedensjamboree in Moisson (Frankreich), dem ersten internationalen Pfadfindertreffen nach dem Krieg.
1950 – Die jährlichen Novemberseminare von Bundes- und Nationalleitungen der DPSG und SdF werden initiiert, um pädagogische Konzepte auszutauschen, die Kontakte zwischen den verschiedenen Arbeitskreisen zu vertiefen und die Partnerschaft weiter zu entwickeln.
Briefkontakte, gemeinsame Lager, Familienaustausch bestimmen die Arbeit dieser Jahre. Begriffe wie Versöhnung – reconciliation und Frieden – paix stehen im Mittelpunkt.
1963 – Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) wird gegründet.
Das Spektrum der Zusammenarbeit ist zu dieser Zeit schon breit gefächert: Arbeitstagungen der Bundesleitungen, ständige Arbeitskreise, Kontakte der Stufenleitungen, Gruppenbegegnungen, Studienfahrten etc.
Die Förderung durch das DFJW ermöglicht es, die bestehenden Kontakte zu erweitern.
1965 – es finden knapp 200 Gruppenbegegnungen mit über 8.000 Teilnehmenden statt.
Ab 1970 - die Zahl der Begegnungen geht aus verschiedenen Gründen stark zurück.
1976 – Die ersten zwei Deutsch-französischen Referent*innen nehmen in Frankreich und Deutschland die Arbeit auf und qualifizieren sie seitdem kontinuierlich weiter, gefördert durch das DFJW.
1979 - 2003 - Das deutsch-französische Referat entwickelt sich zu einem Impulsgeber für die gesamte europäische und internationale Zusammenarbeit. Europäische Bürgerschaft wird exemplarisch gelebt.
2001 - jährlich werden Jugend-Seminare zum Thema Europa veranstaltet. Darüber hinaus finden zahlreiche trinationale Projekte mit anderen Ländern statt.
2004 – das jährliche Linguiski wird initiiert
2006 – Die Deutsch-Französische Charta und ein neuer Partnerschaftsvertrag werden von den Vorständen in Paris unterzeichnet.
2007 – das jährliche Segellangue wird initiiert
2020 – die Corona Pandemie setzt die Arbeit in Präsenz vorerst auf Eis
2021 – das Segellangue wird durch ein Kanulangue ersetzt und das Linguiski durch ein Natürkültür
Wer ist in der deutsch-französischen Kommission?
Die Kommission besteht in der Regel aus vier französischen und vier deutschen Pfadfinder*innen. Zusätzlich erhalten wir aus den jeweiligen Bundesbüros durch hauptamtlich Mitarbeitende Unterstützung. Hier kannst du sehen, wer momentan alles Mitglied in unserer Kommission ist:
Mitglieder
Wer finanziert die Kommission?
Unsere Arbeit wird hauptsächlich vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) unterstützt. Das DFJW ist eine internationale Organisation, die die deutsch-französische Zusammenarbeit, insbesondere in der Kinder- und Jugendarbeit finanziell unterstützt. Die Gründung des DFJW geht auf den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, den „Elysee-Vertrag“, von 1963 zurück. Die DPSG und SGDF sind Mitbegründer des DFJW.
Auch ihr könnt eure eigenen Begegnungen durch das DFJW fördern lassen. Weitere Informationen zum DFJW findet ihr auf deren Website