Pfingsten in Westernohe: 3.800 Pfadfinder*innen der DPSG erleben Gemeinschaft, Abenteuer und Austausch
Vielfältiges Programm für alle Altersgruppen
Auch in diesem Jahr erwartete die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm: Von Workshops zum Halstuchknoten über Kreativangebote bis hin zum Frühschoppen mit Blasmusik war für alle Altersgruppen etwas dabei. Die jüngsten Pfadfinder*innen, die sogenannten Biber, setzten sich spielerisch mit dem Thema Feuer auseinander, während ältere Teilnehmende unter anderem bei einer Silent Disco oder einem Pub-Quiz auf ihre Kosten kamen.
Workshops mit gesellschaftlichem Fokus
Neben Spiel und Spaß standen auch gesellschaftlich relevante Themen im Mittelpunkt des Pfingstlagers. Workshops zu fairem Kakaoanbau, Queer-Sensibilität oder inklusiven Spielen vermittelten Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven und gaben Impulse für ein solidarisches Miteinander im Alltag.
Gottesdienst bringt alle zusammen
Ein gemeinsamer Gottesdienst mit Bischof Gerber brachte die Pfadfinder*innen noch einmal in der Arena zusammen. Dabei wurde an einen Helfenden erinnert, der im Vorfeld der Veranstaltung auf tragische Weise ums Leben gekommen war. Auch ging Bischof Gerber in seiner Predigt auf die Bedeutung des Pfadfindergrußes ein: Die drei ausgestreckten Finger stehen für die Verantwortung gegenüber Gott, den Mitmenschen und sich selbst. Der Daumen, der den kleinen Finger umfasst, symbolisiert laut Gerber nicht nur, dass die Großen die Kleinen schützen, sondern auch, dass die Kleinen die Großen stützen. Zudem regte der Gottesdienst dazu an, darüber nachzudenken, wie wichtig gegenseitige Unterstützung und gute Taten im Alltag sind.
Gemeinschaft am Lagerfeuer
Den Abschluss des Pfingstlagers bildete das traditionelle Campfire. Dort kamen die Kinder und Jugendlichen noch einmal zusammen, sangen, tanzten und tauschten sich aus. Besonders begeistert aufgenommen wurden die kreativen Beiträge und Darbietungen der einzelnen Stämme, die von Jung und Alt gemeinsam gestaltet wurden.