Zu viele Hausarbeiten, ein Referat bis morgen, eine Präsentation bis übermorgen, zusätzlich Fußballtraining, vielleicht die Führerscheinprüfung und Eltern, die noch sonstige Anforderungen an einen stellen. Und die Freundin, die gerade mit einem anderen Typ rummacht. Du läufst bei so einem Programm zur Hochform auf? Oder fühlst dich dabei nur total fertig und gestresst? Normaler Wahnsinn?
Wissenschaftler haben festgestellt, dass ein gewisses Maß an Herausforderung nötig ist, um Erfolgserlebnisse zu haben, die einen nachhaltig motivieren. Beispiel: Ich kann mich immer damit zufrieden geben, das zu tun, was ich kann, zum Beispiel 10 Minuten zu joggen ohne total kaputt zu sein oder ein einfaches Sudoku ohne Hilfe von anderen zu lösen. Das wird aber doch auf die Dauer langweilig, richtig? Es ist doch viel cooler, wenn ich mal probiere, 15 Minuten zu joggen und das mit ein bisschen Übung auch bald schaffe. Warum also nur eine Kohte aufstellen, wenn man auch eine Jurtenburg bauen kann
Wenn man aber ständig Höchstleistungen – vielleicht auch noch unter Zeitdruck – bringen muss, dann kann einen das auf die Dauer ganz schön fertig machen. Dann treten voraussichtlich irgendwann auch die typischen Stresssymptome wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Migräne, Unkonzentriertheit oder Schlafstörungen auf. Viele Studien und Umfragen ergeben, dass aktuell vor allem die Anforderungen in der Schule ein Auslöser für diese Art von Stress sind.
Du fragst dich, was du gegen diesen Stress tun kannst und was das alles mit Pfadfindern zu tun hat? Wir haben hier keine Patentrezepte gegen Schulstress oder Stress allgemein, möchten aber ein paar Tipps geben, wie du gut auf dich aufpassen kannst:
Den Kopf freikriegen und Gedanken ordnen Wenn dir der Kopf vor lauter Gedanken schwirrt, weil du an so viele Dinge denkst, die du noch tun musst oder vor denen du sogar etwas Angst hast, macht es Sinn, mal inne zu halten und zu versuchen, wieder Ordnung in den Kopf zu bekommen. Auch die Chinesen haben schon gesagt „Eile mit Weile”. Gut gesagt, und wie geht das? Probier zum Beispiel mal, die Dinge, die du im Kopf hast, aufzuschreiben. Dann hast du sie vor dir und kannst sie danach ordnen, ob und wann du sie erledigen musst oder möchtest. Versuche, eine solche Ordnung hinzubekommen, dass du nicht alles auf einmal machen musst. Probier mal, nicht alles auf den letzten Drücker zu erledigen – auch wenn manche gerade dabei ihre Höchstleistung erreichen – sondern es so zu machen, dass möglicherweise auch noch mal was schief gehen kann (ist doch blöd, wenn du noch das Referat ausdrucken musst, aber eben nachts um 2 Uhr keine Druckerpatronen mehr zu besorgen sind).
Überschüssige Energie abbauen Stress ist ursprünglich eine das Überleben sichernde Flucht- oder Kampfreaktion mit einer Generalmobilmachung des Körpers. Unter Stress schütten wir Hormone aus, die unseren Körper sprungbereit machen. Da wir aber selten wirklich flüchten müssen, stauen sich die Stressreaktionen wie nervliche und muskuläre Anspannung an und bewirken auf Dauer die möglichen Krankheitsbilder. Es macht also durchaus Sinn, unter Stress mal eine Runde joggen zu gehen oder sich anderweitig zu bewegen, um die Energie loszuwerden.
Aktive Entspannung Durch bewusstes kurzfristiges Ablenken oder Umlenken der Wahrnehmung auf positive Dinge z. B. in dem man bewusst aus dem Fenster oder auf ein Bild schaut, ein Lied anhört oder einen kurzen Spaziergang macht, kann man sich kurzfristig entspannen. Zur aktiven Entspannung zählen auch autogenes Training oder bewusste Traumreisen. Diese Formen der aktiven Entspannung müssen aber länger trainiert und auch regelmäßig angewendet werden, bevor sie wirklich helfen.
Die Roverrunde Die wöchentliche Gruppenstunde ist ein idealer Ort, um Stress abzubauen. Hier könnt ihr nämlich genau das tun, was ihr möchtet, also durch schöne und verrückte Sachen eure Energie gezielt so einsetzen, dass ihr Abstand zu den belastenden Dingen und Aktionen aus der Schule bekommt. „Roverinnen und Rover haben Spaß und genießen mit allen Sinnen … Sie begreifen ihren Körper ganzheitlich als aktiven und schützenswerten Teil ihrer Persönlichkeit: Geist und Körper werden in Bewegung gebracht” (aus der Ordnung). Geht doch mal eine Runde Scoutvolleyball spielen, arbeitet an dem Projekt, an dem ihr wirklich Spaß habt und tauscht euch mit euren Freundinnen und Freunden darüber aus, wie sie den Stress in der Schule und möglicherweise den Eltern bewältigen! Nutzt vor allem auch die Zeit im Lager oder an Wochenendaktionen, um durch die vielen schönen Erlebnisse und positiven Bestätigungen Energie für den Alltag zu sammeln!
Hilfe, ich bin gestresst!
Zu viele Hausarbeiten, ein Referat bis morgen, eine Präsentation bis übermorgen, zusätzlich Fußballtraining, vielleicht die Führerscheinprüfung und Eltern, die noch sonstige Anforderungen an einen stellen. Und die Freundin, die gerade mit einem anderen Typ rummacht. Du läufst bei so einem Programm zur Hochform auf? Oder fühlst dich dabei nur total fertig und gestresst? Normaler Wahnsinn?
Wissenschaftler haben festgestellt, dass ein gewisses Maß an Herausforderung nötig ist, um Erfolgserlebnisse zu haben, die einen nachhaltig motivieren. Beispiel: Ich kann mich immer damit zufrieden geben, das zu tun, was ich kann, zum Beispiel 10 Minuten zu joggen ohne total kaputt zu sein oder ein einfaches Sudoku ohne Hilfe von anderen zu lösen. Das wird aber doch auf die Dauer langweilig, richtig? Es ist doch viel cooler, wenn ich mal probiere, 15 Minuten zu joggen und das mit ein bisschen Übung auch bald schaffe. Warum also nur eine Kohte aufstellen, wenn man auch eine Jurtenburg bauen kann
Wenn man aber ständig Höchstleistungen – vielleicht auch noch unter Zeitdruck – bringen muss, dann kann einen das auf die Dauer ganz schön fertig machen. Dann treten voraussichtlich irgendwann auch die typischen Stresssymptome wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Migräne, Unkonzentriertheit oder Schlafstörungen auf. Viele Studien und Umfragen ergeben, dass aktuell vor allem die Anforderungen in der Schule ein Auslöser für diese Art von Stress sind.
Du fragst dich, was du gegen diesen Stress tun kannst und was das alles mit Pfadfindern zu tun hat?
Wir haben hier keine Patentrezepte gegen Schulstress oder Stress allgemein, möchten aber ein paar Tipps geben, wie du gut auf dich aufpassen kannst:
Den Kopf freikriegen und Gedanken ordnen
Wenn dir der Kopf vor lauter Gedanken schwirrt, weil du an so viele Dinge denkst, die du noch tun musst oder vor denen du sogar etwas Angst hast, macht es Sinn, mal inne zu halten und zu versuchen, wieder Ordnung in den Kopf zu bekommen. Auch die Chinesen haben schon gesagt „Eile mit Weile”. Gut gesagt, und wie geht das? Probier zum Beispiel mal, die Dinge, die du im Kopf hast, aufzuschreiben. Dann hast du sie vor dir und kannst sie danach ordnen, ob und wann du sie erledigen musst oder möchtest. Versuche, eine solche Ordnung hinzubekommen, dass du nicht alles auf einmal machen musst. Probier mal, nicht alles auf den letzten Drücker zu erledigen – auch wenn manche gerade dabei ihre Höchstleistung erreichen – sondern es so zu machen, dass möglicherweise auch noch mal was schief gehen kann (ist doch blöd, wenn du noch das Referat ausdrucken musst, aber eben nachts um 2 Uhr keine Druckerpatronen mehr zu besorgen sind).
Überschüssige Energie abbauen
Stress ist ursprünglich eine das Überleben sichernde Flucht- oder Kampfreaktion mit einer Generalmobilmachung des Körpers. Unter Stress schütten wir Hormone aus, die unseren Körper sprungbereit machen. Da wir aber selten wirklich flüchten müssen, stauen sich die Stressreaktionen wie nervliche und muskuläre Anspannung an und bewirken auf Dauer die möglichen Krankheitsbilder. Es macht also durchaus Sinn, unter Stress mal eine Runde joggen zu gehen oder sich anderweitig zu bewegen, um die Energie loszuwerden.
Aktive Entspannung
Durch bewusstes kurzfristiges Ablenken oder Umlenken der Wahrnehmung auf positive Dinge z. B. in dem man bewusst aus dem Fenster oder auf ein Bild schaut, ein Lied anhört oder einen kurzen Spaziergang macht, kann man sich kurzfristig entspannen. Zur aktiven Entspannung zählen auch autogenes Training oder bewusste Traumreisen. Diese Formen der aktiven Entspannung müssen aber länger trainiert und auch regelmäßig angewendet werden, bevor sie wirklich helfen.
Die Roverrunde
Die wöchentliche Gruppenstunde ist ein idealer Ort, um Stress abzubauen. Hier könnt ihr nämlich genau das tun, was ihr möchtet, also durch schöne und verrückte Sachen eure Energie gezielt so einsetzen, dass ihr Abstand zu den belastenden Dingen und Aktionen aus der Schule bekommt. „Roverinnen und Rover haben Spaß und genießen mit allen Sinnen … Sie begreifen ihren Körper ganzheitlich als aktiven und schützenswerten Teil ihrer Persönlichkeit: Geist und Körper werden in Bewegung gebracht” (aus der Ordnung). Geht doch mal eine Runde Scoutvolleyball spielen, arbeitet an dem Projekt, an dem ihr wirklich Spaß habt und tauscht euch mit euren Freundinnen und Freunden darüber aus, wie sie den Stress in der Schule und möglicherweise den Eltern bewältigen! Nutzt vor allem auch die Zeit im Lager oder an Wochenendaktionen, um durch die vielen schönen Erlebnisse und positiven Bestätigungen Energie für den Alltag zu sammeln!