Grundlagen
Auf welchen Grundlagen basiert die internationale Arbeit der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg? Gibt es ein Konzept? Wozu "gehört" die DPSG in der Welt, welche internationalen Verbindungen betreibt sie, welche Netzwerke pflegt sie? Welche Ziele und Inhalte verfolgt der Beauftragte für Internationales und der Internationale Arbeitskreis (IAK) aktuell? Diese und weitere Fragen sollen hier beantwortet werden. Als Übersicht:
Konzeptionelle Grundlagen
Pfadfinder weltweit:
Zusammenleben in Frieden und Lernen von anderen Kulturen
Seit der Gründung der Pfadfinderbewegung vor über 100 Jahren war Internationalität immer Teil der Pfadfinderidee:
Das Zusammenleben in Frieden und das Lernen von anderen Kulturen und Völkern sind die wichtigsten Verbindungen der zurzeit
knapp 30 Millionen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der ganzen Welt – und auch der Mitglieder der DPSG.
Ordnung des Verbandes
In der Ordnung des Verbandes findet sich die Internationalität deshalb gleich an mehreren Stellen. Die zunächst wichtigsten beiden sind:
DPSG in der internationalen Pfadfinderbewegung
Als Mitglied der World Organization of the Scout Movement (WOSM) setzt sich die DPSG für internationale Freundschaft und Solidarität,
Partnerschaft und Zusammenarbeit sowie aktive Mitgestaltung in Fragen der globalen Entwicklung und des Friedens ein.
Die DPSG greift in ihrer Gruppenarbeit Alltagserfahrungen interkulturellen Lernens und internationalen Lebens auf.
Sie lädt Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund ein, Mitglieder des Verbandes zu werden.
Die DPSG erkennt eine besondere Chance darin, dass junge Menschen internationale Vielfältigkeit erleben, voneinander lernen und Frieden gestalten können.
Deshalb führen die Gruppen des Verbandes Begegnungen und gemeinsame Projekte mit Pfadfinderverbänden anderer Länder durch.
Die DPSG fördert den Erwerb von Kompetenzen zur Mitgestaltung der Globalisierung. Dazu stärkt sie das Verständnis
internationaler ökonomischer, sozialer, ökologischer und politischer Zusammenhänge.
Sie unterstützt junge Menschen dabei, Informationen zu sammeln, ihre Vielfalt zu bewältigen und eigene Positionen zu finden.
Die DPSG unterstützt das Schaffen von Netzwerken zur Überwindung globaler Fehlentwicklungen.
Dabei nutzt sie auch Partnerschaften und weltweite Beziehungen.
In Kapitel 5 steht dann, wie diese weltweite "innere" Verbindung der Millionen Pfadfinderinnen und Pfadfinder im "Pfadfindenalltag" funktioniert: Nämlich mithilfe der pfadfinderischen Methode. Die pfadfinderische Methode ist Bestandteil der Verfassung der World Organization of the Scout Movement (WOSM). Sie ist u. a. Voraussetzung für die Anerkennung der DPSG als Mitglied der Weltpfadfinderbewegung.
Kennzeichen pfadfinderischer Erziehung
Die pfadfinderische Methode in der DPSG ist durch folgende Kennzeichen ein System fortschreitender Selbsterziehung junger Menschen:
- Aufeinander aufbauende und attraktive, an der Lebenswelt der Mitglieder orientierte Programme
- Gesetz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder und das Versprechen
- Prinzip „Learning by Doing“
- Arbeit im Wechselspiel von Klein-und Großgruppen, die das fortschreitende Entdecken und die Übernahme von Verantwortung sowie die Erziehung zur Selbstständigkeit fördert
Unter der Leitung Erwachsener unterstützen die Aktivitäten und Programme der DPSG die persönliche Entwicklung ihrer Mitglieder.
Kapitel 5 der DPSG-Ordnung ist fast wörtlich der WOSM-Verfassung (genauer: „Grundlagen der internationalen Pfadfinderbewegung“) entnommen und findet sich im Prinzip in den Ordnungen/Verfassungen/Statuten eines jeden Pfadfinderverbandes in über 200 Ländern wieder!
Wegen der Wichtigkeit der internationalen findet sich das Thema „Internationalität“ noch an vielen weiteren Stellen der Ordnung. Hier sollen besonders die Abschnitte in den Stufenordnungen der Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover genannt sein.
Gesetz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder
Auch das Pfadfindergesetz, Teil der DPSG-Ordnung, betont die weltweite Verbindung,
nicht zuletzt im Satz: „Als Pfadfinderin, als Pfadfinder begegne ich allen Menschen mit Respekt und habe alle Pfadfinder und Pfadfinderinnen als Geschwister.“
In der Ordnung des Verbandes kann selbstverständlich nicht detailliert beschrieben werden, wie die Grundlagen und Ziele der internationalen Arbeit im gesamten Verband aussehen.
Deshalb wurde von der Bundesversammlung als dem höchsten demokratischen Gremium der DPSG das „Konzept Internationale Arbeit in der DPSG“ beschlossen.
Konzept Internationales
Dieses Konzept soll den Verantwortlichen aller Ebenen, aller Stufen und Fachbereiche des Verbandes als Orientierung für ihre Aktivitäten dienen.
Außerdem soll es den Partnern des Verbandes in Gesellschaft, Kirche, Politik und Staat Auskunft über die Arbeit des Verbandes geben.
Für die praktische Umsetzung stehen dann gezielt Arbeitshilfen (siehe Tipps & Links) auf der Basis dieses Konzeptes zur Verfügung (z.B. „Internationale Begegnungen“, „Jamboree“).
Das Konzept basiert auf den Grundlagen des Verbandes, die in der Ordnung der DPSG beschrieben sind. Es wird ergänzt durch die Konzepte der Fachbereiche, wie z.B. Internationale Gerechtigkeit.
Struktur des Konzeptes
Das „Konzept Internationale Arbeit in der DPSG“ ist folgendermaßen strukturiert:
- Grundlagen des Verbandes
- Die Ziele der Internationalen Arbeit in der DPSG (Ziele und Zielgruppe)
- Schwerpunktthemen der Internationalen Arbeit (Europa, Interkulturelles Lernen, Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund)
- Internationale Arbeit in den Fachbereichen der DPSG ( Internationale Gerechtigkeit, Ökologie: Nachhaltig leben, Behindertenarbeit: Geschwisterlich leben)
- Praktische Umsetzung (Formen der Umsetzung, Konkrete Maßnahmen, Partnerschaftsarbeit)
- Strukturen (Internationale Strukturen, Interne Strukturen, Perspektiven)
Konzept-Downloads
Das ausführliche „Konzept Internationale Arbeit in der DPSG“ und das „Konzept Internationale Gerechtigkeit“ stehen auch in anderen Sprachen (englisch, französich, spanisch) zur Verfügung. Du kannst alle Dateien hier herunterladen.
Die DPSG in internationalen Bezügen
Für ihre Mitarbeit in der internationalen Pfadfinderbewegung sind für die DPSG drei Dachverbände von Bedeutung:
- der Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP)
- die Weltorganisation der Pfadfinderbewegung (WOSM)
- die Internationale Katholische Konferenz des Pfadfindertums (IKKP/ICCS/CICS)
Die DPSG im RdP
Der RdP ist der Ring deutscher Pfadfinderverbände. Da WOSM (World Organisation oft the Scout Movement) nur eine Organisation pro Land anerkennt, haben sich die offiziellen Pfadfinderverbände im RdP zusammengeschlossen. Dieser ist seit 1950 Mitglied bei WOSM. Dem RdP gehören an: die DPSG, der VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) und der BdP (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder).
Da es neben WOSM noch WAGGGS als Weltverband gibt, haben sich die Verbände, die Mitglieder bei WAGGGS sind, ebenfalls in einem Ring auf Bundesebene zusammengeschlossen. Dieser Ring ist der RDP (mit großen D) und nennt sich der Ring der Deutschen Pfadfinderinnenverbände. Mitglieder sind die PSG (Pfadfinderinnenschaft St. Georg), der VCP und der BdP. Damit sind BdP und VCP in beiden Dachverbänden Mitglied, die DPSG ausschließlich im RdP bzw. bei WOSM.
Im Ring hat jeder Verband gleiches Mitspracherecht. Dies verhindert, dass die kleineren Verbände aufgrund der niedrigen Mitgliederzahlen einfach überstimmt werden können. Gemeinsam sind wir so in der Lage, auch wichtige Dinge gemeinsam anzupacken. Ein gelungenes Beispiel war das 100-jährige Jubiläum der Pfadfinderbewegung und unsere Ringaktionen in Berlin.
Die Besetzung der verschiedenen Funktionen, wie Ringvorsitz oder Ring-Internatialer Kommissar, werden reihum durch die verschiedenen Verbände wahrgenommen.
Während mancher ausländische Verband unsere Verbändevielfalt oftmals nicht verstehen kann, so kann man aber auch einen klaren Nutzen bei uns sehen. Die Zielgruppen und die örtlichen Schwerpunkte sind sehr unterschiedlich. Wir in der DPSG sind fest davon überzeugt, dass die Pfadfinderbewegung insgesamt an Mitgliedern verlieren würde, wenn man die Verschiedenheit der Verbände in Deutschland zugunsten eines gemeinsamen Verbandes aufgeben würde.
Die DPSG im Ring als Teil der Weltpfadfinderbewegung
Mit nur einem anerkannten Verband pro Land in der Weltpfadfinderbewegung war es eine absolute Notwendigkeit, eine Föderation der Verbände zu bilden, eben den Ring (RdP). Mit drei Verbänden und jeweils sechs Delegierten bei den Konferenzen der Weltbewegung haben wir sogar ein recht komfortables Auskommen miteinander im Ring. Jeder Verband entsendet so normalerweise zwei Vertreter/innen.
Aktuell besteht eine besondere personelle Konstellation: Sowohl der Ringvorsitz als auch die Position des gemeinsamen Beauftragten für Internationales wird momentan durch die DPSG gestellt.
WOSM
Die World Organisation oft the Scout Movement ist die Vereinigung der nationalen Pfadfinderverbände. Dies war in früheren Zeiten eine rein männlich geprägte Angelegenheit. Die weiblichen Mitglieder fanden sich ausschließlich in der Mädchenorganisation WAGGGS (World Organisation of Girl Guides and Girl Scouts). Mittlerweile sind bei WOSM 28 Millionen Mitglieder registriert, zu ca. einem Drittel sind dies Mädchen. WOSM und WAGGGS arbeiten verstärkt zusammen und viele Veranstaltungen auf Europaebene sind sogenannte Joint-Veranstaltungen, sowohl von WAGGGS als auch von WOSM. Die Internetadresse von WOSM lautet: www.scout.org
Das höchste Gremium der Weltbewegung ist die Weltkonferenz, bei der jedes Land sechs Stimmrechte besitzt (bei 158 Mitgliedsländern sind dies über 1200 Stimmen). Die Weltkonferenz wählt das zwölfköpfige Weltpfadfinderkomitee, das dann aus seinen Reihen den Chairman und die beiden Vice-Chairmen bestimmt. Das Weltpfadfinderkomitee ist somit das höchste Representationsgremium der Bewegung.
Die Europaebene
Die Weltebene von WOSM unterteilt sich in sechs Regionen. Es sind dies: Interamerika, Asien, Afrika, Arabien, Europa und Eurasien. Die mitgliederstärkste Region ist Asien, die länderreichste Europa. Dies führt etwas zu einem Strukturkonflikt, da jedes Land bei den Konferenzen ein gleiches Stimmrecht hat. Die USA mit mehr als 5 Millionen und Indonesien mit 7 Millionen Mitgliedern haben genauso viele Stimmrechte wie Deutschland mit etwas über 100.000 WOSM-Mitgliedern (die Mädchen vom VCP und BdP sind bei WAGGGS gemeldet).
Jeder Region wählt sich ein regionales Pfadfinderkomitee, es gibt ein oder mehrere Regionalbüros (in Europa in Belgrad, Brüssel und Genf) sowie einen hauptberuflichen Direktor der Region. Das Regionale Komitee hat sechs Mitglieder.
Die DPSG in der ICCS
Die Internationale Katholische Konferenz des Pfadfindertums (IKKP), geläufiger unter ihrer englischen
Bezeichnung ICCS (International Catholic Conference of Scouting) oder der französischen Bezeichnung CICS
(Conference International Catholique du Scoutisme) hat ihre Ursprünge im Internationalen Büro der katholischen Pfadfinder,
welches 1920 im Rahmen des ersten Weltjamboree durch den französischen Jesuiten Jacques Sevin,
den italienischen Grafen Mario die Carpegna und den Belgier Jean Corbisier geschaffen wurde. mehr
Neu 2010 zum Download: Das viersprachige Statement zur Identität der ICCS.
Europäische Netzwerke und Konferenzen
In verschiedenen internationalen Netzwerken und Konferenzen ist die DPSG vertreten, um für internationale Begegnungen und Veranstaltungen, Programme und Jugendpolitik ihre Interessen zu vertreten.
Deutschsprachige Konferenz
Vielen ist nicht bekannt, dass Deutsch die meistgesprochene Sprache Europas ist. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es in vielen Verbänden deutschsprachige Pfadfinder/innen gibt. Einmal jährlich, im Februar/März, treffen sich Vertreter der europäischen Pfadfinderverbände mit deutschsprachigen Gruppen, um sich über ihre Arbeit in einem interessanten Rahmen informell auszutauschen. Dieses Treffen heißt „Die Deutschsprachige Konferenz“.
Growth-Network
Das Thema "Growth" wurde von der Europa-Konferenz in Slovenien beschlossen, da verschiedene Verbände sich mit der Frage der Aktualität ihres Angebots und schwindenden Mitgliederzahlen (Europa verliert jeden Tag 70 Mitglieder) auseinander setzen müssen.
Bei den Treffen, die zweimal im Jahr stattfinden, geht es den Mitgliedern des Netzwerks nicht nur darum, die Anzahl der Austritte zu reduzieren bzw. den eigenen Verband zur Expansion zu verhelfen. Vielmehr geht es darum, so viele Kinder und Jugendlichen zu erreichen, wenn wir von der Idee des Pfadfindens überzeugt sind. [Siehe auch SINUS-Bericht und Studienteil bei der Bundesversammlung 2008]
Ein weiteres Ziel ist die Einrichtung einer Arbeitsebene unter den europäischen WOSM+WAGGS-Staaten. Die Tätigkeit des Netzwerks wird von den jeweiligen Büros und den zuständigen Mitgliedern des European Committee koordiniert. Weitere Informationen unter http://www.scout.org/europe/
Overture-Network
Das Overture-Netzwerk ist ein informelles europäisches Netzwerktreffen von WOSM und WAGGGS zur "Öffnung" der Pfadfinderverbände für Kinder und Jugendliche mit mehrfach kulturellem Hintergrund. Jugendliche mit Migrationshintergrund sind sehr häufig in Jugendverbänden unterrepräsentiert. Das Netzwerk versucht diesem Zustand entgegenzuwirken und tauscht sich über Erfahrungen und Projekte in den Verbänden aus. Insbesondere in den Staaten mit hohem Migrationsanteil aus ehemaligen Kolonien oder in multiethnischen Staaten gibt es bereits viele innovative Projekte. Die Engagierten der Verbände treffen sich zweimal jährlich, immer an einem anderen Ort in Europa. Koordiniert wird das Netzwerk von einer dreiköpfigen "Steering Group", die die Treffen vorbereiten. Da es kein Fachreferat "Interkulturelles Lernen" mehr gibt, vertritt der IAK die DPSG im Overture-Network und kommuniziert die Inhalte und Ergebnisse mit dem Bundesvorstand.
Baltic Sea Conference
Die Anrainerstaaten der Ostsee arbeiten schon seit Jahrhunderten sehr eng zusammen: Was damals - gegen Ende des Mittelalters - durch die Hanse geprägt war, findet sich heute in vielen politischen und wirtschaftlichen Initiativen wieder. So lag es auch nahe, dass sich die Pfadfinderverbände rund um die Ostsee näher austauschen. Und genau zu diesem Zweck wurde vor mittlerweile mehr als zwei Jahren die Baltic Sea Conference ins Leben gerufen: ein jährlich stattfindendes informelles Treffen der Pfadfinderverbände rund um die Ostsee, an dem sich auch die DPSG von Beginn an beteiligt. Spannend ist dabei sicherlich die Vielfalt der Verbände: Von sehr etablierten Verbänden - wie den schwedischen Pfadfindern (die ja auch 2011 das nächste Jamboree ausrichten) bis hin zu sehr jungen Verbänden mit nur wenigen Mitgliedern, wie z.B. den litauischen Pfadfindern. Spannend ist aber auch, wie sich die Konferenz zukünftig weiterentwickeln wird: Bildet sie nur den Rahmen für gegenseitigen Erfahrungsaustausch oder werden auch konkrete Projekte verfolgt? Was wollen überhaupt die teilnehmenden Verbände mit der Baltic Sea Conference erreichen? All das sind Fragen, die es zukünftig zu klären gilt. Vielleicht schon bei der nächsten Konferenz, die im Herbst 2009 von Deutschland (RdP) ausgerichtet wird.
Maubeuger Gruppe / Groupe de Maubeuge
Ursprünglich das Treffen zwischen dem Bundesvorstand der DPSG und dem Nationalvorstand der SGDF, fand es früher in der geografischen Mitte zwischen Paris und dem DPSG-Bundesamt, in dem Ort Maubeuge an der frz.-belg. Grenze statt. Heute nehmen neben je einem Vertreter der beiden Vorstände auch die beiden Beauftragten für Internationales, die beiden deutsch-französischen Referent/innen und die beiden ehrenamtlichen Koordinator/innen der Deutsch-Französischen Steuerungsgruppe teil. Auch wenn es nicht bei dem Ort geblieben ist, so doch bei den halbjährlichen Treffen.
Novemberseminar
An einem Wochenende im November treffen sich tradionellerweie die Mitglieder der Nationalleitung der SGDF und der DPSG-Bundesleitung zum inhaltlichen Austausch, wechselweise in Deutschland und Frankreich Dieses Arbeitstreffen geht auf die langjährige Freundschaft beider Verbände zurück und ermöglichte über viele Jahre, dass pädagogische Konzepte und gute Ideen, z.B. zwischen den Verantwortlichen der Altersstufen, ausgetauscht werden konnten. Beide Verbände haben sich gegenseitig beeinflusst. In den letzten Jahren haben sowohl die Bundes- als auch die Nationalleitung das Novemberseminar in die Hände der Internationalen Arbeitskreise beider Verbände und der Deutsch-Französischen Steuerungsgruppe gelegt.
DPSG - MSC
Deutsch-spanisches Seminar zum informellen Erfahrungsaustausch an einem Wochenende im Herbst jedes Jahres.
Arbeitsschwerpunkte des Internationalen Arbeitskreises (IAK)
Unser Ziel
Nach einer Reflexion der bisherigen Arbeit des IAK im April 2008 verständigten sich die IAK-Mitglieder und der Beauftragte für Internationales auf ein wesentliches Ziel:
- Die Stärkung des Bewusstseins und der Begeisterung im Verband für internationale Begegnungen.
Unsere Inhalte
Daraus folgend hat sich der IAK drei inhaltliche Schwerpunkte für die nächsten drei Jahre gesetzt:
- Kommunikation intern in den Verband und nach außen (Öffentlichkeitsarbeit)
- Aus- und Weiterbildung für Leitungskräfte sowie für Ausbilder und Amtsträger (Multiplikatoren)
- Internationale Großveranstaltungen
Der Ausbau dieser Internetseiten ist z.B. ein Resultat der Schwerpunktsetzung. Zu jedem Schwerpunkt gibt eine Arbeitsgruppe innerhalb des IAK. Die Ergebnisse der beiden anderen Schwerpunkte werden wir hier vorstellen.


