Internationale Gerechtigkeit
»Die Pfadfinderbewegung zeigt einen Weg für Menschen auf, die sich nicht mit dem Erreichten zufrieden geben und sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren.« (Ordnung der DPSG)
Internationale Gerechtigkeit ist einer der drei in der Satzung der DPSG festgelegten Fachbereiche und ist aus dem ehemaligen Fachbereich Entwicklungsfragen entstanden. Er setzt sich in der DPSG für internationale Freundschaft und Solidarität, Partnerschaft und Zusammenarbeit sowie für aktive Mitgestaltung in Fragen der globalen Entwicklung und des Friedens ein.
Ziel ist es, die Mitglieder der DPSG zu befähigen, die Globalisierung mitzugestalten und sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Der Verband möchte seinen Mitgliedern besonders die Länder und Kulturen der Partner näher bringen um daraus ein Verständnis für die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verflechtungen weltweit zu entwickeln.
Zu den Aufgaben des Fachbereichs gehören Bildungs-, Partnerschafts- und Lobbyarbeit. Mit Bildungsarbeit werden die Ziele der Internationalen Gerechtigkeit in den Verband getragen. Durch Partnerschaftsarbeit wird für unsere Mitglieder exemplarisch und unmittelbar erlebbar, wie der Einsatz für Internationale Gerechtigkeit konkret umgesetzt und gelebt werden kann. Positionen der DPSG werden durch Lobbyarbeit gegenüber Entscheidungsträgern aus Kirche, Staat, Gesellschaft, Wirtschaft sowie in entwicklungspolitischen Gremien vertreten.
Das Konzept Internationale Gerechtigkeit (auch auf English, Französisch und Spanisch verfügbar) wurde auf der Bundesfachkonferenz 2007 und der Bundesversammlung 2007 beschlossen und enthält weitere Details zu Zielen, Selbstverständnis, Aufgaben und Themen des Fachbereichs.

